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Wegen der Pandemie bleiben viele Studentenwohnheime leer, auch in Frankfurt. Ein Unternehmer aus Rodgau hilft, diese anderweitig zu nutzen.

Möbel kann man kaufen oder auch Mieten. Dass das geht, ist nur wenigen bekannt. Doch die Nische wird größer. Das liegt auch an Daniel Ishikawa, Gründer und Geschäftsführer von Lyght Living Furniture Leasing, einem Unternehmen, das sich auf das Vermieten von Möbeln spezialisiert hat.

Möbel mieten statt kaufen: Die Shared Economy setzt sich zusehends auch beim Thema Einrichtung durch. Mehrere Anbieter haben vom speziellen Bett bis zur Kompletteinrichtung alles fürs Wohnen auf Zeit im Angebot.

Mit seiner Idee, Möbel an Business-Kunden zu vermieten, gründete Daniel Ishikawa im Jahr 2011 ein Start-up-Unternehmen. Im Interview spricht der Geschäftsführer von Lyght Living Furniture Leasing über die Vorteile von Mietmöbeln, über Nachhaltigkeit und die Herausforderungen in der Corona-Krise.

Möbel mieten – dieses Konzept ist hierzulande noch relativ wenig verbreitet und meist auf Bereiche wie Hochzeiten, Events und Messen beschränkt. Daniel Ishikawa, Founder und Geschäftsführer der Lyght Living Furniture Leasing GmbH & Co. KG mit Sitz in Rodgau, will das ändern.

Flexibilität ist hier das Schlagwort! Du ziehst öfter um? Du besitzt kein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung, sondern lebst wie die meisten Deutschen in einer Mietwohnung? Dein Zuhause ist eigentlich nicht für Homeoffice gedacht? Dann möchten wir dir heute das Konzept von Möbel leasen oder mieten vorstellen.

Möbel mieten statt kaufen: Ist das der neue Trend für Menschen, die sich nicht festlegen wollen oder häufig umziehen? So funktioniert das Möbel-Sharing.

Die einen retten das Leben der Dinge durch Reparatur, die anderen, indem sie Brauchbares immer wieder neu verteilen. In einer schmucklosen Lagerhalle in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main stapeln sich Gebrauchtmöbel in allen Formen und Farben – vom rustikalen Landhausstil bis zu skandinavischem Design, vom Schreibtischstuhl bis zum Lampenschirm. Irgendwo soll sogar eine Hundehütte stecken. All diese Möbel suchen Nutzer auf Zeit.

Start-ups aus der Möbelbranche verzeichneten 2020 teils die besten Monaten ihrer Geschichte. Sie hoffen, dass das Geschäftsmodell auch über die Pandemie hinweg trägt.

Der Entrepreneur Daniel Ishikawa gehört zu den Gewinnern der Corona-Krise: Mit seinem Möbelverleih Lyght Living furniture leasing verleiht er seit 2011 Büromöbel an seine Kunden – und hat mit diesen einen Weg gefunden, auch im Krisenjahr 2020 profitabel zu bleiben.

Die Mietpreisbremse: Was Vermieter zum Thema möbliertes Vermieten auf Zeit wissen müssen

Von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München bis Stuttgart wohnen und arbeiten heute viele Menschen flexibel – Studenten, Wochenendpendler und Kurzzeitbeschäftigte. Die Nachfrage nach möblierten Wohnungen steigt deshalb rasant, und ein Ende ist nicht in Sicht.

 

Wer möbliert und befristet vermietet, kann diese Nachfrage decken und sogar höhere Mieten verlangen. Viele Vermieter schrecken jedoch vor den hohen Anschaffungskosten für neue Möbel zurück. Zudem herrscht wegen immer neuer Bestimmungen große Unsicherheit zum Thema Mietpreisbremse.

Wir von Lyght Living klären Sie über die Mietpreisbremse auf und zeigen Ihnen die Vorteile, die Mietmöbel bei der Möblierung einer Mietwohnung auf Zeit bieten.

Warum gibt es eine Mietpreisbremse?

Die Nachfrage nach Mietwohnungen in deutschen Ballungszentren steigt – und mit ihr die Mieten. Um den Wohnungsmarkt zu entspannen, hat der Bund 2015 das Mietrechtsnovellierungsgesetz eingeführt: die sog. Mietpreisbremse. Sie wurde zuletzt im Februar 2020 angepasst und soll wieder in fünf Jahren anhand von Kriterien wie Mietentwicklung und Mietbelastung geprüft werden.

Bitte beachten Sie: Die Mietpreisbremse darf nicht mit dem sog. Mietendeckel verwechselt werden, der nur in Berlin gilt.

loungemöbel für büro mieten

Was regelt die Mietpreisbremse?

Kurz und knapp: Die Miete darf bei der Wiedervermietung maximal 10 Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete liegen. Die Mietpreisbremse gilt aber nur in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche das sind, bestimmen die einzelnen Bundesländer.

Eine wichtige Ausnahme: Wohnen auf Zeit

Die Mietpreisbremse sieht jedoch eine Reihe von Ausnahmen vor. Die für Sie wichtigste: Ein Wohnraum, „der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist“, ist laut BGB von der Mietpreisbremse ausgenommen.

Das sind gute Nachrichten. Denn die Ausnahme erlaubt Ihnen als Vermieter, die Zusatzkosten für eine möblierte Wohnung auf Zeit zu decken und auf die Monatsmiete aufzuschlagen. Welcher Möblierungszuschlag angemessen ist, hängt von Alter und Wert der Möbel ab. Neue und hochwertige Möbel sind naturgemäß wertvoller und haben einen höheren Zuschlag zur Folge.

Bitte beachten Sie: Bei möblierten Wohnungen, die unbefristet vermietet werden, greift diese Ausnahme nicht.

Mit Mietmöbeln rechtssicher vermieten

Da die Mietpreisbremse für möblierte Wohnungen auf Zeit nicht gilt, können Sie die Kosten für neue Möbel transparent, fair und rechtssicher auf den Mietpreis aufschlagen. Der Kauf einer neuen Wohnungseinrichtung stellt aber eine beträchtliche Investition dar. Erschwerend kommt hinzu, dass gekauftes Mobiliar langwierig über Jahre abgeschrieben werden muss.

Anders bei Mietmöbeln: Die monatlichen Raten können sofort abgeschrieben werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch den flexiblen Austausch von Einrichtungsgegenständen eine konstant hohe Qualität Ihrer Wohnung auch in Zukunft gewährleistet werden kann. Und sollten Ihnen oder Ihrem Mieter die Möbel nicht gefallen, können diese einfach und schnell ausgetauscht werden.

Lyght Living - Furniture Leasing

Immer mehr Wohnungen und Häuser in Deutschland werden in Zukunft möbliert vermietet werden.Wir von Lyght Living furniture leasing unterstützen Betreiber und Eigentümer von Wohnungen, Mikroapartments und Studentenwohnheimen bei der rechtssicheren Möblierung von Wohnungen.

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Autor

Heiko Neuhausen

Rechtsanwalt und Partner der Sozietät

Neuhausen furnitue leasing

Rechtsanwälte Bauer & Kollegen

Kaiserstraße 47

60329 Frankfurt am Main

Telefon: 069 – 15 39 21 3 – 0

info@bauer-kollegen.de

Hauptarbeitsgebiete:

  • Wohnungseigentumsrecht
  • Mietrecht
  • Immobilienrecht
  • Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Allgemeines Zivilrecht
  • Vertragsrecht

Die Zweckentfremdungsfalle

Ob unter Studenten, Wochenendpendlern oder Kurzzeitbeschäftigten – die Nachfrage nach möblierten Wohnungen steigt. Frankfurt etwa erwartet im kommenden Jahr einen starken Zuzug von Brexit-Bankern, die nach einer voll ausgestatteten Wohnung suchen.

 

Wer möbliert vermietet, kann diese Nachfrage decken und sogar einen Zuschlag verlangen. Viele Vermieter schrecken jedoch vor den hohen Anschaffungskosten für neue Möbel zurück. Zudem herrscht wegen immer neuer Bestimmungen große Unsicherheit zum Thema Zweckentfremdung.

 

Wir von Lyght Living zeigen Ihnen, wie Sie die Zweckentfremdungsfalle umgehen und welche Vorteile Ihnen Mietmöbel bei der Möblierung einer Mietwohnung bieten.

Wann gilt Wohnraum als zweckentfremdet?

Die Regelungen und Bestimmungen zur Zweckentfremdung sind je nach Kommune unterschiedlich. Grundsätzlich gilt aber: Wohnraum ist zum Wohnen da.

 

Wenn zum Beispiel eine Wohnung statt zum Wohnen als Ferienunterkunft an Städtetouristen vermietet wird, dann ist die Wohnung zweckentfremdet. Dasselbe gilt, wenn sie nur tages- oder wochenweise vermietet wird und die Mieter der Wohnung ihren Lebensmittelpunkt an einem anderen Ort haben, wie es zum Beispiel bei Monteuren oder Saisonarbeitern der Fall ist. Eine solche Unterbringung ist ein Gewerbe und erfordert eine Anmeldung bei den zuständigen Behörden.

 

Vor allem die Mietdauer und der Aufenthaltsgrund des Mieters entscheiden also, ob Wohnraum zweckentfremdet wurde.

Möbel mieten

Wie man die Zweckentfremdung umgeht

Um nicht in die Zweckentfremdungsfalle zu tappen, raten wir Ihnen deshalb dringend:

1) Setzen Sie eine Mietdauer fest, welche die Bestimmungen Ihrer Kommune einhält. Oft ist darin festgeschrieben, dass die Mindestmietdauer mehrere Monate betragen muss. Eine kürzere Mietdauer ist aber durchaus möglich, wenn der Mieter seinen Lebensmittelpunkt für kurze Zeit an den Ort der Mietwohnung verlegt.

2) Prüfen Sie deswegen den Aufenthaltsgrund des Mieters. Zu den rechtmäßigen Gründen für die Verlegung des Lebensmittelpunktes zählen beispielsweise eine vorübergehende berufliche Tätigkeit oder Ausbildung. Bei sehr kurzer Mietdauer können Sie in Absprache mit dem Mieter dessen Aufenthaltsgrund im Mietvertrag festhalten. Somit haben Sie später einen Nachweis, dass die Wohnung nicht zweckentfremdet vermietet wurde.

 

Bitte beachten Sie: Wichtig ist, sich an die Vorgaben ihrer Stadt und Region zu halten. Diese finden Sie in der Regel im Internet oder bei den entsprechenden Ämtern.

Eine flexible Ausstattung für flexible Mieter

Ist die Zweckentfremdungsfalle umgangen, gilt es, die Mietwohnung an die Bedürfnisse von wechselnden Mietern anzupassen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden: Was dem einen gefällt, kann für den anderen ein triftiger Grund sein, nicht einzuziehen.

 

Mietmöbel können hier eine geeignete Alternative sein. Denn im Gegensatz zu gekauften Möbeln lassen sich Mietmöbel schnell und unkompliziert austauschen. Zudem erlauben sie, die Möbelkosten transparent, fair und rechtssicher auf den monatlichen Mietpreis aufzuschlagen. Mögliche Rechtsstreitigkeiten mit dem Mieter werden so im Voraus vermieden.

Unser Fazit

Die Wohn- und Arbeitswelt wird flexibler. Umgeht man die Zweckentfremdungsfalle, eröffnet dieser Wandel neue Vermietungskonzepte, wie zum Beispiel das möblierte Wohnen auf Zeit. Für die Einrichtung Ihrer Wohnung sollten Sie dann Mietmöbel wählen: Diese garantieren höhere Mieteinnahmen bei gleichzeitiger Rechtssicherheit.

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